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Besuch im Floriansdorf
Wir hatten das Thema „Feuer“ im Sachunterricht. Dann sind wir ins Floriansdorf gefahren. Dort haben wir viel über Feuer und den Rauch gelernt. Wir haben einen Film geguckt, wo Kinder im Wohnzimmer Karten gespielt haben. Da kam Rauch aus der Küche und da mussten sie die Türe verstopfen. Sie nahmen Jacken, Socken, Kissen. Das braucht man, um den Rauch wegzuhalten. Dann haben sie aus dem Fenster „Feuer“ gerufen. Kinder kamen vorbei und haben die Feuerwehr gerufen. Dann haben auch wir einen Versuch gemacht. In dem Flur war plötzlich Rauch und wir haben alle Ritzen zugestopft und dann mussten wir aus dem Fenster steigen. Danach haben wir einen Probeanruf 112 bei der Feuerwehr gemacht. In einer richtigen Telefonzelle. Dort durften wir uns einen Satz aussuchen und so tun als ob es brennt. Zum Beispiel haben wir gesagt, dass es im Wohnzimmer in unserer Wohnung brennt oder im Treppenhaus. Wir haben gelernt, was wir sagen müssen.
Kurz gefasst. Wichtig sind die W-Wörter: WER ruft an? WO ist es passiert? WAS ist geschehen? WIE VIELE Verletzte gibt es? WARTE, ob die Feuerwehr noch etwas wissen muss. Am anderen Ende hat sich ein Mitschüler gemeldet und die Feuerwehr gespielt. Jeder konnte mal anrufen. Nachher hat der Feuerwehrmann sich angezogen, Schuhe, Hose, Jacke, Gesichtsmaske, Atemflasche. Natürlich waren das keine normale Hose oder Jacke, sondern feuerfeste Klamotten. Die schwere Vitalflasche, wo viel Luft drinnen ist, müssen sie auf dem Rücken tragen. Die Luft hält nur 20 Minuten. Danach hat er auch uns die Gesichtsmaske aufgesetzt – da sahen wir aus wie Außerirdische. Der Tag im Floriansdorf hat viel Spaß gemacht und wir haben viel gelernt!
Kinder der Klasse 3a
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