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„Projektwoche 2010: Komm mit nach Afrika“
Vom 15. bis 19. März hat uns die diesjährige Projektwoche nach Afrika geführt. Um die Verbindung und unseren regelmäßigen Einsatz für unsere Patenschule in Obosomase/Ghana für die Kinder fassbarer und nachhaltiger zu gestalten wurde der Titel „Komm mit nach Afrika“ in vielfältigen Projekten erfahrbar. Die Motivation war wie immer sehr groß und die Woche schnell herum. Am Freitag freuten sich die Kinder dann, in der Projektvorstellung ihrer Ergebnisse zu präsentieren und die Besucher waren begeistert ob der Vielfalt, die „Afrika“ zu bieten hat. So beschäftigten sich einige Gruppen mit den Tieren Afrikas, indem sie Modelle aus Pappmache oder Ton herstellten oder mit Kreide zeichneten, Tierbücher und Steckbriefe verfassten und einige afrikanische Tiere live im Tierpark besuchten. Ein Tier spielte in einer Gruppe eine ganz besondere Rolle: der Esel in seiner Funktion als Nutz-, Last-, Nahrungstier, kurz als „Entwicklungshelfer“. Eine Elterngruppe verwandelte im Laufe der Woche die Klasse in einen Regenwald – samt Lianen, Palmen, warmer Luft authentischen Dschungelgeräuschen. Die Kunst Afrikas wurde auf vielfältige Weise dargestellt: ob selbstgemacht Perlen zu Ketten aufgereiht wurden, Spielzeug aus Abfall phantasievolle Formen annahm, Symbole als Stempel hergestellt und dann T-Shirts, Taschen und Schürzen verzierten oder Gesichter mit Schminke und Naturmaterialien zu zauberhaften Masken verwandelt wurden. Dazu wurde woanders getanzt oder auf selbstgemachten Instrumenten musiziert. In anderen Gruppen führten Märchen aus Afrika oder Geschichten über Afrika die Kinder ein paar Tage in eine ganz andere Welt und auch der Zauber der Götter und des Voodoos durfte nicht fehlen. In der Sporthalle wurde bereits die Fußballweltmeisterschaft im Sommer 2010 vorgespielt, die in Afrika stattfinden wird. Und natürlich ließen sich einige Kinder Afrika im wahrsten Sinne des Wortes schmecken: in der Küche wurden diverse Rezepte herausgesucht, nachgekocht, probiert und den Besuchern bei der Projektvorstellung angeboten. Und die Kinder, die sich eine Woche lang mit „Schokolade“, ihrer Herstellung und den Vorteilen des fairen Handels beschäftigt hatten, boten selbstgemachte Schokolade an. Lange Bestand haben wird die authentische Lehmhütte, die eine Gruppe im Laufe der Woche erbaut hat. Mit Einsatz auch bei schlechtem Wetter und enormer Unterstützung von Eltern auch an den Nachmittagen steht nun die Lehmhütte auf der Obstwiese vor dem Schulgebäude und wird hoffentlich sehr lange an diese Projektwoche erinnern und die Verbindung des Römerhofes zu Afrika täglich real werden lassen!
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